Wärmenetz für das DGH und direkte Anlieger
Mit der Erarbeitung des Quartierskonzepts hatten wir auch die Möglichkeit festgehalten, ein Wärmenetz für Grupenhagen zu schaffen. Am 22. Juni 2026 haben sich eine Arbeitsgruppe (Patrick Bienstein von der Klimaschutzagentur, Daniel Sporleder und Oliver Nacke von der Fa. Sunpower sowie Andreas Breitkopf, Michael Schlutter, Friedhelm Senke und Detlef Brockmann als Dorfakteure) mit Anwohnern des Dorfgemeinschafthauses getroffen.
Ausgehend von der Möglichkeit, das Dach des Dorfgemeinschaftshauses mit Photovoltaik zu belegen und damit eine Menge Strom zu produzieren, entstand der Gedanke, auch die direkten Anlieger in ein Wärme- bzw. Gebäudenetz einzubeziehen, zumal auch die Beheizung des Dorfgemeinschaftshauses mit einer Groß-Wärmepumpe geplant wird.
Oliver Nacke stellte den Anliegern diese Überlegungen vor, deren Ölheizungen oft schon recht alt sind und die sich ohnehin Gedanken machen müssen, wie die Heizung mal ersetzt werden kann. Im Falle eines Wärmenetzes würde die Investition dann durch einen Betreiber erfolgen und die Anlieger hätten neben dem Wärmepreis voraussichtlich nur einen Anschlusspreis zu zahlen.
Die Anwesenden waren von dem Konzept überzeugt, sodass sich alle bereit erklärten, für weitergehende Berechnungen mal einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Anschließend wird Oliver Nacke eine tiefergehende Planung erstellen, um den Beteiligten dann einen konkreten Vorschlag machen zu können. Ziel ist dabei eine Wärmeversorgung zu einem Preis, der unter dem heutigen Ölpreis liegt.
Die Realisierung dieses Vorhabens könnte auch als Vorlage für andere Straßenzüge dienen, um auch dort bei entsprechender Bürgerbeteiligung ein Wärmenetz zu realisieren. Seien wir mal alle gespannt!


