Scheunenbrand

Am Dienstag, 10.11.2015 wurde die FF Grupenhagen gegen 18:12 Uhr zu einem Scheunenbrand in die Straße „Saakes Kamp“ alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der rechte Teil der L-förmig gebauten Scheune im Vollbrand. Einsatzleiter Friedhelm Senke ließ sofort die Alarmstufe erhöhen, um genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben. Aus der brennenden Scheune konnten zu Beginn acht Kälber gerettet werden, während mehrere Hühner / Küken verbrannten. Während der Nachlöscharbeiten wurde in einer Ecke der Scheune hinter Trümmerteilen ein neuntes Kälbchen offenbar unverletzt aufgefunden und gerettet.

Die Maßnahmen der Feuerwehr richteten sich im Wesentlichen auf die Abriegelung zu dem linken Teil der Scheune und zu dem nahe gebauten Wohnhaus des landwirtschaftlichen Anwesens. Unter Einsatz von acht C-Rohren sowie dem Wenderohr der Drehleiter aus Hameln konnte das Feuer auf den brennenden Teil der Scheune begrenzt werden. Die auf dem Dachboden der Scheune gelagerten großen Mengen Stroh wurden dabei zum Teil nach unten befördert, um ein weiteres Aufflammen zu verhindert.

Da es während des Einsatzes zu einer erheblichen Entwicklung von Qualm aus dem feuchten Stroh kam, wurden die Anwohner der Ortschaft Grupenhagen über Radiodurchsagen und in den sozialen Netzwerken vorsorglich gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zur Sicherheit wurde der Messwagen der Kreisfeuerwehr aus Rumbeck alarmiert, der an verschiedenen Messpunkten den Brandrauch analysierte. Es lagen jedoch alle Werte unter der Nachweisgrenze, so dass die Warnung gegen 20:32 Uhr wieder aufgehoben werden konnte.

Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Ortsfeuerwehren nachalarmiert, um weitere Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle zu bekommen. Ebenfalls wurde der Gerätewagen Atemschutz und die Versorgungsgruppe der Kreisfeuerwehr nachgezogen.

Gegen 23:45 Uhr waren 150 Einsatzkräfte am Einsatzort. Der Einsatz wurde gegen 01:30 Uhr beendet und von einer Brandsicherheitswache abgelöst, die bis ca. 08:15 vor Ort letzte Glutnester ablöschte.

Text: Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont

Fotos: Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, FF Grupenhagen

Kommentar verfassen