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MZ60Jahre2016

Eine Schnapszahl lädt zum feiern ein

Der ehemalige Musikzugführer (v. li.) Otto Naase, Gründungsmitglied Wilhelm Pettig, Renate Alpers, Jobst Wehrmann, Sebastian Ritter, Ortsbrandmeister Friedhelm Senke und Jannick Siever. Foto: sbr

Grupenhagen (sbr). „Kein rundes Jubiläum, eher eine Schnapszahl, aber für einen Musikzug eine stolze Zahl und allemal ein Grund zum Feiern“, meinte zur Begrüßung Grupenhagens Ortsbrandmeister Friedhelm Senke anlässlich des 55-jährigen Bestehens des Musik- und Jugendmusikzuges der freiwilligen Feuerwehr Grupenhagen, das im kleinen Rahmen in Pettigs Festscheune begangen wurde. „55 Jahre sind, wenn man einmal zurückblickt, doch eine lange Zeit. Aus der Sicht des Musikzuges Grupenhagen gespickt mit Höhen und Tiefen“, begann der Ortsbrandmeister seinen kurzen Rückblick, den er an den fünf musikalischen Leitern festmachte. So steht der Name Albert Thielmann für Kontinuität und Beständigkeit, der seines Sohnes Egon für moderne und flotte Musik. Mit Otto Naase verbindet man die Schlagworte Neuanfang und Pionierarbeit bei der Ausbildung neuer Musiker. Ihm folgte sein langjähriger Vertreter Karl-Heinz Schierholz als Musikzugführer. Seit Ende 2005 legt nun schon Wolfgang Grah großen Wert auf einen harmonischen Klangkörper, ließ Friedhelm Senke die Historie Revue passieren. Bürgermeister Bernhard Wagner bezeichnete die Kapelle als Aushängeschild für den Flecken Aerzen. „Viele haben es versucht, innerhalb ihres Vereins einen Musikzug zu installieren, nur ganz wenige haben so lange durchgehalten“, erklärte der Bürgermeister und fügte an: „In Grupenhagen ist Kontinuität und musikalische Leistungsfähigkeit gegeben“, so sein Eindruck. Im Rahmen der Jubiläumsfeier beförderte Gemeindebrandmeister Eckhard Bode Anja Knappe zur Feuerwehrobermusikerin, Sebastian Ritter, Jannick Siever, und Jobst Wehrmann zu Feuerwehrobermusikern sowie Marie und Pauline Heil zu Feuerwehrmusikerinnen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte eine aus dem ganzen Landkreis und weit darüber hinaus zusammengestellte Musikergruppe, der der Spaß am musikalischen Zusammenspiel ganz offensichtlich anzumerken war.

 

Artikel vom 01.06.2011

 



 

30 Musiker proben sechs Monate für besonderes Konzert

Aerzen (sbr). Die bereitgestellten Stühle reichten nicht aus, so dass Heiko Bossog, in der Aerzener Gemeindeverwaltung zuständig für das Kulturprogramm, noch weitere Sitzgelegenheiten organisieren musste, um allen Konzertbesuchern in der Aerzener Domänenburg einen Platz anbieten zu können. Der Besucheransturm beim Jahreskonzert des Musik- und Jugendmusikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Grupenhagen übertraf die Erwartungen der Organisatoren bei weitem. Schon die dem Konzert vorausgegangene Kaffeetafel war überaus gut besucht, wie Grupenhagens Ortsbrandmeister Friedhelm Senke mitteilte. „Zeitweise war jeder Platz in der Mensa besetzt“, so seine zufriedene Beobachtung.

Einen bunten Melodienstrauß präsentierten die Musiker aus Grupenhagen ihrem Publikum – und es war begeistert. Foto: sbr

Und auch Heiko Wehrmann freute sich über die hervorragende Besucherresonanz. „Vor allem für die Musiker ist es schön, vor vollem Haus zu spielen. Wir haben das ganze letzte halbe Jahr auf dieses Konzert hingearbeitet und uns am vergangenen Wochenende im Naturfreundehaus in Lauenstein noch einmal intensiv vorbereitet und dem Programm den letzten Feinschliff gegeben“, erklärte der stellvertretende Musikzugführer. Die 30 Musiker und Musikerinnen um Dirigent Wolfgang Grah mit ihren Flöten, Alt- und Tenorsaxofonen, Klarinetten, Flügel-, Tenor- und Es-Hörnern, Tompeten, Baritonen, Posaunen, Tuben und dem Schlagzeug banden einen schwungvollen und bunten Melodienstrauß. Vom Marsch über die Polka, vom Pop-Schlager bis zur Filmmusik, vom Bolero bis hin zur Samba, der Musik- und Jugendmusikzug hatte für jeden Musikgeschmack das passende Stück parat. Durch die sechste von insgesamt 18 Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigen Kulturprogramms in der Domänenburg führte Bürgermeister Bernhard Wagner persönlich und gab Erklärungen zur Entstehungsgeschichte der Lieder oder stellte die jeweiligen Komponisten näher vor. Der besondere Dank von Musikzugführerin Renate Alpers galt neben dem Bürgermeister und den Helfern vor allem Heiko Bossog für die hervorragende Organisation.

 

 


 

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